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Populismus
eine sehr kurze Einführung
Verfasserangabe:
Cas Mudde, Cristóbal Rovira Kaltwasser ; aus dem Englischen von Anne Emmert
Jahr:
2019
Verlag:
Berlin, Dietz
| Signatur | Signaturfarbe | Status |
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Signatur:
Gkk 6
MUD
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Signaturfarbe:
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Status:
Entliehen
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Populismus ist eine "dünne Ideologie", die sich gegen liberale Demokratien wendet. Populisten verwenden in ihrer politischen Rhetorik die Elemente "Volk" (als Souverän, "kleine Leute" oder Nation), Elitenkritik ("die da oben") und einen unhinterfragbaren Gemeinwillen ("gesunder Menschenverstand").
Die beiden Politikwissenschaftler legen eine Einführung in das Phänomen Populismus vor. Sie definieren und beschreiben Populismus als "dünne Ideologie" gegen liberale Demokratien. Populisten bedienen sich der Elemente "Volk" (wahlweise als Souverän, "kleine Leute" oder Nation), Elitenkritik und einem unhinterfragbaren Gemeinwillen. - In der Konsequenz führt diese Definition zu einer rein deskriptiven Analyse, weil sie die sozioökonomischen Ursachen für das Erstarken solcher Bewegungen ausblendet und ausschließlich das Wechselverhältnis zur liberalen Demokratie auslotet: AfD und Linkspartei werden so formal gleichermaßen als populistische Parteien definiert, Elitenkritik (etwa die indigener Bewegungen Lateinamerikas an der weißen Oberschicht) oder kapitalistische Protestbewegungen wie Occupy Wall Street pauschal unter Populismus subsumiert. Wenig hilfreich sind die vielen Beispiele aus allen Erdteilen, weil diese kaum vertieft werden. - Zur Diskussion möglich, für die Erwachsenenbildung bedingt, nicht jedoch für die Schule sinnvoll.
Verfasserangabe:
Cas Mudde, Cristóbal Rovira Kaltwasser ; aus dem Englischen von Anne Emmert
Jahr:
2019
Verlag:
Berlin, Dietz
Aufsätze:
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Systematik:
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Gkk 6
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ISBN:
978-3-8012-0545-4
Beschreibung:
188 Seiten : Ill.
Originaltitel:
Populismus